Girls Baskets|WNBL|Rückblick 2016/2017

GIRLS BASKETS ERNEUT DEUTSCHER MEISTER

Das Finale am Sonntag des WNBL Top 4 Wochenendes war eines der spannendsten Spiele dieser Saison. Mit dem Sieg dieses wahren Basketball-Krimis wurden unsere „Girls Baskets“ nicht nur Deutscher Meister, sondern schafften auch Historisches:


Dass unser Team die Saison ohne nur eine einzige Niederlage beendete, war bereits ein großer Erfolg, aber nein - das allein sollte nicht reichen. Mit diesem Titel ist das WNBL Team der Region 38 das einzige Team, welches in der gesamten WNBL Geschichte seinen Titel verteidigen konnte, das einzige Team, welches es seit seiner Existenz jedes Jahr ins Top 4 schaffte und das einzige Team, welches sich als Gastgeber die Krone aufsetzen durfte.


Das Halbfinale gegen Bamberg startete mit kleinen Fehlern auf beiden Seiten, die der Aufregung in der wahrlich bundesligareifen Atmosphäre in der Halle geschuldet waren. Im Laufe des Spiels steigerten sich beide Teams und den Zuschauern wurde erstklassiger Basketball geboten. Der Sieg unserer „Girls Baskets“ war jedoch selten in Gefahr, da Bamberg immer auf Distanz gehalten werden konnte. Mit dem 52:40-Sieg gegen die DJK Brose Bamberg sicherte sich das Team somit das Spiel am nächsten Tag um 13:30 Uhr – das Finale!

Im zweiten Halbfinale lieferten sich TS Jahn München und der TuS Lichterfelde Basketball ein sehr packendes und nervenaufreibendes Spiel, bei dem sich am Ende München knapp mit 59:56 durchsetzte und somit als zweiter Finalteilnehmer feststand.

Nach dem Spiel um Platz 3 am Sonntag, bei dem sich Bamberg gegen Berlin durchsetzte, starteten die beiden Finalgegner sichtlich angespannt und es entwickelte sich über alle 4 Viertel ein 'Spiel zum verrückt werden'. Erst in der Crunchtime konnte sich unser WNBL Team durch einen Dreier von Sina Geilhaar hauchdünn absetzen. Mit dem Rückstand im Nacken versuchte München nochmal mit 'stop-the-clock' das Blatt zu wenden. Aber alle den Girls Baskets zugesprochenen Freiwürfe fanden ihr Ziel und mit der Schlusssirene stand beim Endstand von 58:50 der neue WNBL-Meister fest. Was folgte waren Emotionen pur - natürlich bei den zahlreichen Zuschauern, aber vor allem bei Trainern und Spielerinnen.

On top zur gewonnen Meisterschaft wurde Franka Wittenberg als „Rookie of the Year“ ausgezeichnet, was als weiteres Highlight die gute Jugendarbeit unserer Region bestätigte.

Nach der Saison heißt wie bekanntlich auch vor der Saison und mit diesem guten Gefühl, können unsere Mädchen stolz in die Saisonpause gehen und wir freuen uns bereits auf weitere WNBL Krimis in der nächsten Saison!

Unter nachfolgenden Links findet ihr Fotos des TOP4s in Wolfenbüttel. Vielen Dank nochmal an Birk und alle fleißigen Fotografen für die tollen Bilder!

 

Birk Meinhart: Finale Girls Baskets - TS München

Birk Meinhart: After Work

 

 

 

Girls Baskets beenden Hauptrunde mit weißer Weste

Letzter Spieltag der Hauptrunde, letzte Chance für die Osnabrückerinnen, die Siegesserie der Girls Baskets zu beenden. Wer jedoch damit rechnete, dass die Gäste mit vollem Schwung in die Partie gehen würden, wurde enttäuscht. Die OSC Junior Panthers aus Osnabrück zeigten allenfalls stumpfe Krallen, so dass die Girls Baskets Braunschweig-Wolfenbüttel ihr Weste reinhalten konnten und letztendlich sicher mit 62:49 gewannen.


Es waren die mit nur acht Spielerinnen startenden Girls Baskets, die ein starkes erstes Viertel hinlegten. Brauchten sie sonst immer erst ein bis zwei Viertel zum Warmlaufen, so waren sie diesmal von Anfang an wach. Neben Nina Rosemeyer war es die selbstbewusst aufspielende Sina Geilhaar (Foto), die ihr Team in Führung brachte. Allein im ersten Viertel verwandelte sie ihre drei Dreierversuche souverän in neun Punkte. Von Beginn an zeigte sie damit, dass sie diesem Spiel ihren Stempel aufdrücken wollte. Aber auch ihre Mitspielerinnen suchten den Weg zum Korb und spielten acht Freiwürfe heraus. Doch hier war der Wurm drin. Gerade einmal ein Ball fand den Weg in die Reuse. Trotzdem schloss man das erste Viertel mit 16:9 ab.


Im zweiten Viertel kamen die Gäste besser ins Spiel. Sie trafen sicherer von außen und konnten den Abstand bis zur fünften Minute des Viertels auf drei Punkte verringern. Die Freiwurfquote bei den Girls Baskets war mit zwei von sechs immer noch mehr als dürftig. Doch Melody Haertel, die das Viertel mit einem Dreier begann, behielt die Nerven und verwandelte in der Schlusssekunde einen Korb zum 30:24. Zwar konnten die Panthers dieses Viertel knapp gewinnen, doch die Waagschale des Sieges neigte sich zu diesem Zeitpunkt bereits in Richtung Girls Baskets.


Das dritte Viertel verlief ausgeglichen (15:13). Die Körbe fielen abwechselnd auf beiden Seiten. Doch die Korbgefahr war auf der Seite der Girls Baskets auf mehr Schultern verteilt. Während bei ihnen vier Spielerinnen scorten, waren es bei den Panthers lediglich zwei. Neben der weiterhin punktenden Sina Geilhaar waren auch Melody Haertle, Sophie Haselmeyer und Merit Brennecke erfolgreich. Auf der Gegenseite hielt Emma Eichmeyer mit acht Punkten ihre Mannschaft fast allein im Spiel. Mit acht Punkten Vorsprung gingen die Gastgeberinnen ins letzte Viertel (45:37).


Für die Panthers sollte nun das letzte Viertel der laufenden Saison beginnen. Lara Rohkohl eröffnete das punktereichste Viertel für die Girls Baskets mit einem Korb nach gutem Zusammenspiel mit Merit Brennecke. Mit Franka Wittenbergs Korb kurz vor Schluss war klar, dass dies das erste Spiel der laufenden Saison war, in dem alle aufgestellten Spielerinnen der Girls Baskets scorten. Mit einem abschließendem Dreier in den letzten Spielsekunden führte Maileen Baumgardt ihre Mannschaft zum 62:49 Endstand.


Lautstark angefeuert wurden die Spielerinnen beider Lager von über 100 Zuschauern, unter denen auch der U16 Bundestrainer Stefan Mienack weilte. Auf Seiten der Girls Baskets gab es besonders viel Unterstützung von der Bank, auf der die Spielerinnen Tessa Strompen, Rebecca Lagerpusch und Julina Meinhardt krankheits- bzw. verletzungsbedingt Platz genommen hatten.


Es spielten: Sina Geilhaar (16/3 Dreier), Melody Haertle (11/2 Dreier), Maileen Baumgardt (11/1 Dreier), Nina Rosemeyer (9), Merit Brennecke (6/14 Rebounds), Lara Rohkohl (4), Sophie Haselmeyer (3/1 Dreier), Franka Wittenberg (2)

Text: Girls Baskets/K. und B. Wittenberg       Foto: Birk Meinhart

Trotz müdem Start deutlicher Sieg der Girls Baskets gegen hochmotivierte Slammers PEAK Girls

Die TOP4 Teilnahme als Ausrichter sicher, die weite Anreise in den Knochen und ein Spiel ohne wirkliche Relevanz vor sich:  Es fiel den Girls Baskets Braunschweig-Wolfenbüttel nicht leicht, mit dem notwendigen Elan ins Spiel zu finden. Ganz anders die Slammers PEAK Girls Hürth/Bonn. Mit einem endlich wieder vollständigen Kader hatten sie sich zum Ziel gesetzt, es ihren Gegnerinnen so schwer wie möglich zu machen. Und das gelang ihnen auch. Zunächst! Bis die Gäste schließlich noch aufwachten und mit einem Endstand von 43:62 deutlich siegten.


Die Slammers PEAK Girls starteten von Beginn an mit einer intensiven Defense gegen die insgesamt müde wirkenden Girls Baskets. Die Folge waren ungewohnt viele Ballverluste und vergebene Wurfchancen auf Seiten der Gäste. So wunderte es nicht, dass die Gastgeberinnen bis zur siebten Minute fast durchgängig führten. Es waren die kämpferisch agierende Melody Haertle (Foto) und die wieder genesende Rebecca Lagerpusch, die in dieser Spielphase das Spielmomentum für die Girls Baskets zurückeroberten und so mit einem knappen 11:13 Vorsprung in die Viertelpause gingen.
Die beiden jungen Guards Sina Geilhaar und Franka Wittenberg brachten im zweiten Viertel endlich Schwung in ihre Mannschaft. Ihre aggressive Verteidigung führten zu einigen Ballgewinnen und sie schafften es, ihren Elan auf ihre Mannschaftskolleginnen zu übertragen. Die Ballverluste wurden weniger und die Punkte verteilten sich nun auf mehrere Spielerinnen. Jedoch hielten sich die Slammers Peak Girls auf Schlagdistanz, insbesondere durch L. Felten, die in dieser Spielphase mit zwei aufeinanderfolgenden Dreiern glänzte. Das Halbzeitergebnis von 24:29 bot noch keine sichere Bank für ein siegreiches Spiel.


Im dritten Viertel gaben die Girls Baskets dann Gas. Merit Brennecke und Maileen Baumgardt fanden zu ihrer gewohnten Stärke zurück und zeigten sich präsenter. Im Spielaufbau und im Reboundverhalten waren sie wieder sicher und die Bälle fanden ihr Ziel. Die Girls Baskets verstärkten den Druck auf den Korb und waren oft nur durch Fouls zu stoppen. Lediglich die Freiwurfquote ließ zu wünschen übrig. So konnten sie mit einem nunmehr sicheren 33:45 ins letzte Viertel gehen.


Das letzte Viertel des letzten Auswärtsspiels brachten die Girls Baskets souverän zu Ende. Sie ließen ihren Gastgeberinnen keine Chance, noch einmal aufzuholen. Coach Höhne konnte allen Spielerinnen weitere Spiel- und damit Erfahrungszeit ermöglichen. Und im Gegensatz zu den keine Stunde entfernt spielenden Mädchen der DJK Brose Bamberg, ihren Halbfinalgegnerinnen im TOP4 Turnier, beendeten sie ihren Spieltag mit einem weiteren Sieg.


Laut Statistik haben die Girls Baskets zwar das erste Mal in der Saison nicht ihre gewohnte Reboundstärke erreicht, aber insgesamt zog Assistantcoach Juliane Höhne (Headcoach Pierre Hohn war mit Nina Rosemeyer und dem Wolfpack Wolfenbüttel parallel in Osnabrück unterwegs) eine positive Bilanz des Spiels: „Nach den Anlaufschwierigkeiten haben die Spielerinnen Vorgaben sehr gut umgesetzt und den Gegner erfolgreich unter Druck gesetzt. Melody war in der Offense nicht zu stoppen und Merit war einfach überall, wo es brannte“.


Es spielten: Melody Haertle (17/1 Dreier), Maileen Baumgardt (11/1 Dreier), Merit Brennecke (10), Morgana Sohn (7), Rebecca Lagerpusch (6), Sina Geilhaar (4), Julina Meinhart (3/1 Dreier), Franka Wittenberg (2), Sophie Haselmeyer (2), Johanne Wegmann, Lara Rohkohl


Text: Girls Baskets/K. und B. Wittenberg       Foto: Birk Meinhart


Girls Baskets holen TOP4 zum zweiten Mal nach BS-WF

Mit einem hart erkämpften 65:52 Sieg sichern sich die Girls Baskets Braunschweig-Wolfenbüttel gegen die Metropol Girls aus Bochum, Oberhausen und Recklinghausen das Heimrecht für das TOP4-Turnier der besten deutschen U17-Mädchenmannschaften. Damit ist ein Wunsch des Teams und der Fans in der Region in Erfüllung gegangen.


Das letztendlich deutliche Ergebnis der Partie spiegelt jedoch nicht wirklich den Spielverlauf wider. Über die gesamte Spielzeit wurden die Girls Baskets gefordert und sie konnten sich bis kurz vor Ende auf keinem Punktepolster ausruhen. Von Anfang an hatten die Girls Baskets Mühe, ein Mittel gegen die starke Defense der Metropol Girls zu finden. Aber auch bei den Metropol Girls lief es nicht rund. Sie waren nervös im Abschluss und ließen einige Bälle liegen. So stand es nach dem ersten Viertel 14:14.
Im zweiten Viertel ging es so ausgeglichen weiter. Auch wenn die Girls Baskets ihre Reboundstärke ausspielen konnten, so setzten sie die Ballgewinne zu selten in Punkte um. Wenn Körbe fielen, waren sie mühsam erkämpft. Einfache Körbe durch Schnellangriffe gelangen lediglich den Metropol Girls. Zur Halbzeit ging es fast ausgeglichen mit 25:23 in die Kabinen.


Anfang des dritten Viertels hatten die Metropol Girls das bessere Händchen und konnten sich mit immerhin vier Punkten absetzen. Bis dahin die höchste Führung! Aber dann zeigte die variable Defense der Girls Baskets Wirkung. Die Metropol Girls waren aus dem Konzept gebracht und die Ballverluste häuften sich.  So konnten sich die Girls Baskets einen Vorsprung von 46:37 erarbeiten.  Es blieb auch im vierten Viertel spannend. Die Gäste steckten nicht auf und kamen wieder bis auf drei Punkte heran. Dann zeigte sich aber die individuelle Spielklasse und der Kampfgeist der Gastgeberinnen. Insbesondere das Trio Rosemeyer, Brennecke und Sohn spielte ihre Überlegenheit unterm Korb souverän aus und waren nur durch Foul zu stoppen. Sie bauten die Führung nach und nach aus und sorgten für einen zum Schluss ungefährdeten 65:52 Sieg.


Es war nicht der Tag bzw. das Spiel der Girls Baskets gegen die stark aufspielenden Metropol Girls. Aber dennoch hatte es auch seine guten Seiten. Headcoach Pierre Hohn hat nun bis zum TOP4 noch ausreichend Zeit, um die Schwachstellen, die das Spiel im Zusammenspiel der Girls Baskets deutlich gemacht hat, anzugehen und zu beheben. Ein wirklich positives Highlight: Rebecca Lagerpusch kehrte nach mehrmonatiger Verletzungspause wieder auf das Spielfeld zurück und punktete umgehend in gewohnter Manier.


Es spielten: Nina Rosemeyer (18), Merit Brennecke (11), Morgana Sohn (8), Maileen Baumgardt (5/ 1 Dreier), Melody Haertle (5/ 1 Dreier), Rebecca Lagerpusch (5), Franka Wittenberg (5/1 Dreier), Julina Meinhart (4), Sina Geilhaar (2), Johanne Wegmann (2), Lara Rohkohl, Sophie Haselmeyer

Text: Girls Baskets/K. und B. Wittenberg

Girls Baskets sichern sich die vierte TOP4-Teilnahme

Es sollte das erwartet schwerste Spiel der Hauptrunde werden, zumal das Ergebnis direkte Auswirkungen auf die mögliche TOP4-Besetzung hatte. Für die Girls Baskets Braunschweig-Wolfenbüttel endete das Niedersachsenderby nicht nur mit einem 52:60 Sieg über die OSC Junior Panthers, sondern auch mit dem vorzeitigen sicheren Erreichen des TOP4 Turniers. Des einen Freud, des anderen Leid: Die Qualifikation für das Meisterschaftsturnier aus eigener Kraft ist für die Junior Panthers nun nicht mehr möglich.


Vor lautstark anfeuernden Zuschauern für beide Seiten erwischten die Osnabrückerinnen den besseren Start. Die Girls Baskets hatten Mühe, ihren Weg zum Korb zu finden und ließen einige Bälle liegen. So stand es nach sieben Minuten 15:7. Aber zum Ende des ersten Viertels zeigte Lara Rohkohl ihre kämpferischen Qualitäten und startete die Aufholjagd quasi im Alleingang. Mit sieben Punkten in Folge brachte Sie ihr Team auf 18:16 heran.


Nach der Viertelpause wandelte sich das Bild auf dem Spielfeld. Coach Hohn traf bei der Umstellung der Defense die richtige Entscheidung und brachte damit die Junior Panthers aus dem Konzept. Denn trotz zu vieler Fehlpässe und Unsicherheiten auf Seiten der Girls Baskets konnten die Osnabrücker im zweiten Viertel nur vier Punkte erzielen. Die Girls Baskets übernahmen die Führung und bauten sie auf 22:29 aus.


Die Girls Baskets taten gut daran, auch in der zweiten Hälfte die Junior Panthers nicht zu unterschätzen. Schließlich musste für diese ein Sieg her, um eine realistische Chance auf das TOP4 zu wahren. So begannen sie unter der Führung von Mannschaftsführerin Emma Eichmeyer mit der Aufholjagd. Doch auf die Routiniers Nina Rosemeyer und Merit Brennecke war Verlass. Sie übernahmen in dieser Phase Verantwortung, konterten jeden Korb der Junior Panthers umgehend und bauten den Abstand auf 14 Punkte aus (34:48).


Das Spiel forderte alles. Die Kräfte ließen auf beiden Seiten deutlich nach, was man an den liegen gelassenen Körben und an der Foulbelastung einzelner Spielerinnen erkennen konnte. In dieser Schwächephase verloren die Girls Baskets die Konzentration, was die Gastgeber sofort zu einem 11:0 Lauf ausnutzten und bis auf 6 Punkte herankommen ließ. Deutlicher Körpereinsatz auf beiden Seiten zeigte, dass man sich nichts schenken wollte. Doch die Girls Baskets ließen sich das Heft nicht mehr aus der Hand nehmen, hielten den Abstand und siegten mit 52:60.


Das Spiel war ein wichtiger Meilenstein in der Vorbereitung auf das TOP4. Konnten die Routiniers noch souverän dem enormen Druck Stand halten, so war den jüngeren Jahrgängen doch die Nervosität anzumerken. Nun bleibt noch genug Zeit, um erkannte Mängel im (Zusammen-)Spiel zu bearbeiten und die individuellen Stärken einzelner Spielerinnen weiter herauszuarbeiten. Die Girls Baskets möchten schließlich eine möglichst weiße Weste bewahren, um das TOP4-Turnier vor heimischem Publikum austragen zu können.


Es spielten: Nina Rosemeyer (22/11 Rebounds), Merit Brennecke (13/12 Rebounds), Lara Rohkohl (8/11 Rebounds), Maileen Baumgart (4), Sina Geilhaar (4), Franka Wittenberg (4), Julina Meinhart (3), Morgana Sohn (2), Sophie Haselmeyer, Johanne Wegmann

Text: Girls Baskets, K. und B. Wittenberg, Foto: Birk Meinhart

Girls Baskets lassen Rheinländerinnen keine Chance

Das zweite Hauptrundenspiel haben die Girls Baskets Braunschweig-Wolfenbüttel souverän am Sonntagmittag in Braunschweig gewonnen. Die ersatzgeschwächten Slammers PEAK Girls hatten der konzentriert und hochmotiviert spielenden Heimmannschaft wenig entgegenzusetzen. Auch wenn die Braunschweiger in Sachen Karneval (trotz des immerhin größten Karnevalumzugs Norddeutschlands) von den Rheinländern lächelnd betrachtet werden, in Sachen Mädchenbasketball haben sie die Nase vorn.


Die Girls Baskets spielten von Beginn an mit viel Druck und Athletik und ließen den Gegnerinnen kaum eine Gelegenheit, ihren Respekt abzulegen. Die Dreier fanden ihr Ziel und auch unter dem Korb trafen die Girls Baskets kaum auf Gegenwehr. So stand es schon nach sechs Minuten 19:3. Merit Brennecke, schon vor dem Spiel leicht angeschlagen, trug 13 Punkte zum Ergebnis bei und musste dann aber verletzungsbedingt den Rest des Spiels aussteigen. Julina Meinhart war wieder stark von der Dreierlinie und schraubte das Halbzeitergebnis auf 48:14 nach oben.


Das Tempo wurde auch nach der Pause hochgehalten und so setzen sich die Girls Baskets weiter ab. Ihr Spiel war gekennzeichnet durch eine variable Verteidigung, schnelle Passkombinationen und athletische Moves unter dem Korb. Die Rheinländerinnen ließen sich durch die aggressive Defense zwar nicht aus der Ruhe bringen und brachten den Ball häufig durch schnelles Passspiel sicher bis unter den Korb, aber dort fehlte dann die Souveränität im Abschluss.


Mit dem eindeutigen Spielverlauf im Rücken konnte auf Seiten der Girls Baskets die Zeit gut auf alle verteilt werden. So trugen auch die Spielerinnen von der Bank ihren Teil zum klaren Endergebnis von 81:32 bei: Franka Wittenberg und Sophie Haselmeyer mit ihren erfolgreichen Korblegern sowie Lara Rohkohl mit ihren kämpferischen Ballgewinnen unter dem Korb. Und auch Coach Hohn hatte wenig zu bemängeln, zumal die Konzentration und die Punkteausbeute fast durchgängig hochgehalten werden konnten.


Neben vielen statistischen Mannschaftswerten, die die Girls Baskets wieder für sich entscheiden konnten (63 Rebounds, 54 Zweitversuch- und Schnellangriffspunkte, 23 Ersatzspielerpunkte), konnte man aber auch eine Mannschaft sehen, die unter der Regie von Coach Hohn immer wieder individuelle Kreativität entwickelte und mit viel Spielfreude agierte. Eine gute Basis für die kommenden Aufgaben, insbesondere für das Spiel am nächsten Wochenende gegen die Panthers aus Osnabrück. Da werden die Girls Baskets noch einmal voll gefordert werden, zumal nur ein Sieg der Gastgeber deren (minimale) Chance für eine Top 4 Teilnahme offen hält.


Nina Rosemeyer (28/13 Rebounds), Merit Brennecke (13/1 Dreier), Frank Wittenberg (10), Maileen Baumgart (7/1 Dreier), Morgana Sohn (6), Julina Meinhart (6/2 Dreier), Lara Rohkohl (4/12 Rebounds), Sina Geilhaar (4), Sophie Haselmeyer (3/5 Rebounds), Johanne Wegmann

Girls Baskets weiterhin ungeschlagen

Der mit Spannung erwartete erste Spieltag der Hauptrunde führte die Girls Baskets nach Bochum zu den Metropol Girls, der zweitplatzierten Mannschaft der Gruppe Nordwest. Die Girls Baskets, die einzige bislang ungeschlagene Mannschaft der WNBL, waren zwar auf dem Papier die Favoriten, aber letztendlich lassen sich die Niveaus der verschiedenen Gruppen erst nach den Begegnungen auf dem Spielfeld miteinander vergleichen. Die Girls Baskets wurden schließlich ihrer Favoritenrolle gerecht und nahmen durch den 44:64 Sieg zwei Punkte mit nach Hause. Die Metropol Girls machten es ihnen aber nicht leicht.


Schon in den ersten Minuten wurde klar, dass es zunächst ein Spiel auf Augenhöhe werden würde. Die Metropol Girls spielten frei und locker auf und machten es den Girls Baskets durch ihre aggressive Defense schwer, ins Spiel zu finden. Erst in der achten Minuten übernahmen die Girls Baskets erstmals die Führung, um sie dann aber auch nicht mehr abzugeben. So konnten die Girls Baskets mit 12:14 das erste Viertel für sich entscheiden.


Was auch immer in der kurzen Pause passierte, die Metropol Girls fanden zu Beginn des zweiten Viertels nicht zu ihrer starken Verteidigung zurück. Morgana Sohn nutzte die Verwirrung in der Defense der Gegner geschickt aus, postete sich unbedrängt unter dem Korb auf und trug mit ihren sieben Punkten hintereinander maßgeblich zum 14:25 Vorsprung bei. Auch wenn Amelie Kröner bei den Metropol Girls nun ihre Stärke unter dem Korb ausspielte und kaum in den Griff zu bekommen war, festigten Johanne Wegmann und Franka Wittenberg als Spielerinnen von der Bank mit ihren Punkten den Vorsprung. So konnten die Girls Baskets mit einem Polster von 24:32 in die Kabine gehen.
Wie so häufig wurde das dritte Viertel das stärkste Viertel der Girls Baskets. Nach schönen Passkombinationen und einem routinierten Zusammenspiel fielen die Körbe auf Seiten der Girls Baskets sicherer. 8:18 Punkte und der Ausbau der Führung auf 32:50 sprachen eine deutliche Sprache.


Das letzte Viertel konnte nun heruntergespielt werden. Die Girls Baskets nutzten weiterhin ihre Lufthoheit gegenüber den im Schnitt kleineren Metropol Girls und überließen ihren Gegnern kaum mehr einen Rebound. Sina Geilhaar unterstrich mit einem Dreier ihre gute Tagesform und trug zu den insgesamt 22 Punkten durch Ersatzspielerinnen bei.


Es spielten: Morgana Sohn (15), Franka Wittenberg (13/1 Dreier), Nina Rosemeyer (12/1 Dreier), Merit Brennecke (7), Sina Geilhaar (7/1 Dreier), Melody Haertle (6), Maileen Baumgardt (2), Johanne Wegmann (2), Sarah Fotsing, Sophie Haselmeyer, Julina Meinhart, Lara Rohkohl
Text: Girls Baskets/K. und B. Wittenberg
Foto: Birk Meinhart

Hier der Link zum Spielplan in der Hauptrunde: Hauptrunde NORD

Sieg gegen Göttingen zum Abschluss der Vorrunde

Auch das letzte Spiel der Vorrunde gegen die BG74 Junior Veilchen Ladies konnten die Girls Baskets mit 64:44 für sich entscheiden. War das Hinspiel noch ein sehr enges Spiel, zeichnete sich beim Rückspiel schon sehr früh ab, wer als Sieger vom Platz geht. Geschuldet war dies sicherlich der Tatsache, dass die Göttinger einen hohen Verletzten- und Krankenstand zu beklagen hatten.

 

Dies soll die Leistung unserer Mädchen aber nicht schmälern, die der Favoritenrolle mehr als gerecht wurden. Geprägt von einer intensiven Verteidigung und einer erfreulichen Trefferquote präsentierte sich das Team über weite Strecken den über 200 Zuschauern in der Sporthalle in der Ravensberger Straße in Wolfenbüttel zurecht als einzig ungeschlagenes WNBL Team in dieser Saison.

 

Neben Sophie Haselmeyer (Foto) gibt es weitere tolle Bilder hier von Birk Meinhart. Vielen lieben Dank dafür, Birk:)

Längste Anreise - große Herausforderung - erkämpfter Sieg

Und wieder ein Auswärtsspiel mit langer Anreise. Noch immer ohne Rebecca Lagerpusch und Tessa Strompen, aber dafür wieder mit Maileen Baumgardt ging es zu den ChemCats Chemnitz, die die Girls Baskets Braunschweig-Wolfenbüttel schon im Hinspiel forderten. Und tatsächlich gab es einige Parallelen zu diesem Spiel, angefangen damit, dass es ein spannendes Spiel auf Augenhöhe war und dass am Ende die Girls Baskets mit 53:64 glücklich die Nase vorn hatten. Doch der Reihe nach!


Von Anfang an starteten die Leistungsträgerinnen auf beiden Seiten kampfbetont ins Spiel, wollten doch beide Mannschaften die Punkte für die Hauptrunde mit nach Hause nehmen. Zwar brauchten die Girls Baskets vier Minuten bis zum ersten Feldkorb, doch dann zeigten insbesondere Morgana Sohn und Melody Haertle (Foto), dass sie diesem Spiel mit ihrem zuverlässigen Zug zum Korb ihren Stempel aufdrücken wollten. Auf Gastgeberseite zeigte Anabel Neuber Valdez mit ihren neun Punkten ihren Siegeswillen. Somit stand es nach dem ersten Viertel recht ausgeglichen 11:10. Das zweite Viertel war von Nervosität und Unsicherheiten im Abschluss geprägt. Ballverluste und schnelle Transitions bestimmten das Spiel auf beiden Seiten. Keine Mannschaft konnte sich entscheidend absetzen. Die Nerven der auf beiden Seiten lautstark anfeuernden Zuschauer wurde auf eine harte Probe gestellt, zumal das Ergebnis von 25:26 nicht unbedingt auf eine Änderung des Spielverlaufs hindeutete.


Und tatsächlich blieb das Spiel in den ersten sieben Minuten des dritten Viertels ausgeglichen. Aber dann läuteten die Girls Baskets mit einem Lauf von 15:4 die spielentscheidende Phase ein. Vier Dreier, von denen Melody Haertle allein drei beisteuerte, bedeuteten die erste deutliche Führung für die Gäste (36:47). Dass eine Mannschaft wie Chemnitz in dieser Situation nicht aufgibt, zeigten die ersten Minuten des abschließenden Viertels. Anabel Neuber Valdez und Elea Gaba übernahmen Verantwortung und hielten ihre Mannschaft im Spiel. In der 36 Minute kamen sie bis auf drei Punkte heran und es wurde noch einmal richtig spannend. Aber die Girls Baskets mobilisierten noch einmal ihre Kräfte und beendeten mit einer souveränen Abschlussphase dieses Spitzenspiel mit 53:64. 26 Ballverluste auf Seiten der Girls Baskets sind ein deutliches Zeichen dafür, wie druckvoll und schnell die ChemCats in ihrer Defense agieren. Die weniger erfahrenen Spielerinnen der Girls Baskets hatten Mühe, dagegen zu halten, und so erhielten die Spielerinnen der Starting Five nur wenig Erholung. Maileen Baumgardt gelang nach ihrer Verletzungspause ein erfolgreiches Comeback. Mit ihrer ausgezeichneten Spielübersicht und sieben Punkten trug sie zum Erfolg der Girls Baskets bei.


Es spielten: Melody Haertle (19/4 Dreier), Morgana Sohn (17/8 Rebounds), Nina Rosemeyer (10/7 Rebounds), Merit Brennecke (8/12 Rebounds), Maileen Baumgardt (7/5 Rebounds), Lara Rohkohl (2), Sina Geilhaar (1), Julina Meinhart, Franka Wittenberg, Sophie Haselmeyer, Johanne Wegmann
Text: Girls Baskets/K. und B. Wittenberg
Foto: Birk Meinhart

Sieg mit Schönheitsfehlern und Dreierfestival

Drei Spiele vor Ende der Vorrunde ging es für die Girls Baskets Braunschweig-Wolfenbüttel zum Tabellenletzten, der SV Halle Junior Lions. Dem bisher sieglosen Gastgeberteam wurden im Vorfeld keine Siegchancen eingeräumt. Auch wenn sie zunächst noch gut mithalten konnten, zeigte das Endergebnis von 41:80 die deutliche Überlegenheit der Niedersächsinnen.


Das Spiel nahm aber zunächst einen unerwarteten Verlauf. Die Gäste aus der Region Braunschweig-Wolfenbüttel mussten fast im gesamten ersten Viertel einem Rückstand hinterherlaufen. So gingen die Halle Junior-Lions durch ihre punktstärkste Spielerin Vanessa Herrmann in Führung, während die Girls Baskets erst nach drei Minuten durch Merit Brennecke zu ihrem ersten Korb kamen. Nach einigen nervösen Aktionen kam das Spiel langsam in Gang, allerdings mit Spielvorteilen für die Gastgeberinnen. Diese lagen punktemäßig immer einen Hauch vor den Girls Baskets, die sich Unkonzentriertheiten im Zusammenspiel und beim Abschluss der Aktionen leisteten. Zum versöhnlichen Viertelende trugen dann aber Lara Rohkohl mit ihrem Ausgleichskorb zum 11:11 und Sina Geilhaar mit einem Dreier zum 11:14 bei.


Auch wenn dieses Ergebnis zunächst Spannung für den weiteren Spielverlauf versprach, so war doch schnell klar, dass die Girls Baskets ihrer Favoritenrolle voll gerecht wurden. Sie punkteten im zweiten Viertel bis zum 11:22, während die Junior Lions nicht mehr zu ihrem Spiel fanden. Bis auf wenige Ausnahmen in der Defense und Einzelaktionen hatten sie den Gästen nicht mehr viel entgegen zu setzen. Diese wiederum brachten nun sehr sicher ihre Dreier-Würfe im Netz unter. Die liegen gelassenen Körbe der Hallenserinnen trugen ein übriges zu dem nun schon deutlichen Halbzeitstand von 22:36 bei. War das Ergebnis bisher für Gastgeberinnen noch ganz versöhnlich, so brachen sie im dritten Viertel vollends ein (5:23) ein. Die Girls Baskets zeigten nun ihr gewohnt starkes Defense- und Reboundverhalten, auch wenn immer noch sehr viele Bälle den Korb nicht fanden. Das stark aufspielende Duo Brennecke/Rosemeyer steigerte noch einmal das Tempo, was einen Lauf von 0:16 zur Folge hatte.


Im Abschlussviertel kamen die Junior Lions zu besseren Aktionen, wenn es auch mit 14:21 wieder deutlich an die Girls Baskets ging. Für sie wurde es noch einmal ein Trefferfest von außen. Zu den bis zu diesem Zeitpunkt erzielten sieben Dreiern kamen noch einmal fünf hinzu. Franka Wittenberg steuerte in dieser Phase allein drei am Stück bei. Als Gesamtteam ergab dies schlussendlich eine ansehnliche Dreierquote von 46% im Spiel, wozu auch Julina Meinhart (Foto) mit 3 Dreiern beitrug. Dass die Mannschaft aber auch eine starke Leistungsbreite aufweist, zeigt sich im Punkteverhältnis der Starting Five zu den „Ersatzspielerinnen“. Letztere erzielten mehr als die Hälfte der Punkte für die Girls Baskets (41).

Es spielten: Nina Rosemeyer (19/1 Dreier/10 Rebounds), Merit Brennecke (14/8 Rebounds), Franka Wittenberg (14/4 Dreier), Julina Meinhart (13/3 Dreier), Melody Haertle (9/2 Dreier), Lara Rohkohl (5/6 Rebounds), Sina Geilhaar (3/1 Dreier), Johanne Wegmann (3/1 Dreier), Morgana Sohn, Lina Lieckfeld
Text: Girls Baskets/K. und B. Wittenberg
Foto: Birk Meinhart

Keine Weihnachtsgeschenke für ALBA Berlin

Als Favorit starteten die Girls Baskets hoch motiviert in die Partie gegen ALBA Berlin. Mit Schnelligkeit und einer ausgezeichneten Defense setzten sie ihre Gegnerinnen von Beginn an unter Druck. Die Berlinerinnen fanden kaum ins Spiel, verloren häufiger den Ball und waren zu nervös im Abschluss. So erzielten sie im ersten Viertel ganze vier Punkte. Das zweite Viertel machte zunächst weder den Zuschauern noch den Spielerinnen Spaß. Das Spiel war geprägt von Ballverlusten, Fouls und Fehlwürfen. In den ersten fünf Minuten fiel gar kein Feldkorb, die Berlinerinnen punkteten aber immerhin von der Freiwurflinie. Bei den Girls Baskets fiel erst in der 15 Minute der erste Korb des Viertels. Aber angeführt von Rosemeyer und Brennecke fanden die Girls Baskets dann doch zu ihrer gewohnten Treffsicherheit und starken Spielweise zurück und bauten ihren Vorsprung auf 29:12 aus.


Die Girls Baskets konnten den Schwung in die zweite Halbzeit mitnehmen und punkteten wieder souverän, egal ob unter dem Korb oder von der Dreierlinie. Den Torreigen dieses starken Viertels (21:6) eröffnete die wie immer sehr souverän agierende Aufbauspielerin Sina Geilhaar. Headcoach Hohn nutzt nun das erzielte Punktepolster, um viel zu wechseln und allen Spielzeit zu ermöglichen. So freuten sich einige der noch weniger erfahrenen WNBL Spielerinnen über eine längere Spielzeit. Besonders Lara Rohkohl (Foto) überzeugte durch ihre Reboundstärke (10 Rebounds) und Treffsicherheit (75 %). Die Berlinerinnen kämpften weiter, steigerten wiederum ihr Punktekonto und entschieden so das abschließende Viertel für sich, was aber an dem deutlichen  Endergebnis von 58:31 für die Gastgeberinnen nichts änderte.


Nun heißt es, die Saison auch nach der anstehenden fünfwöchigen Pause im neuen Jahr genauso erfolgreich fortzusetzen und konzentriert die restlichen Spiele zu absolvieren. Im Fokus steht dabei vor allem das wichtige Spiel gegen die Chemcats am 21.1.17. Hier könnte ein weiterer Grundstein für den Einzug ins Top 4 gelegt werden. Aber auch die anderen zwei Spiele gegen Halle und Göttingen wird Coach Hohn wohl nutzen, um allen Spielerinnen weitere Spielzeit und damit -Erfahrungszeit zu ermöglichen, Systeme auszutesten und zurückkehrende Leistungsträgerinnen zu integrieren. So vorbereitet, sollte dann einem weiteren selbstbewussten und erfolgreichen Gang durch die Hauptrunde nichts mehr im Wege stehen.

 

Es spielten: Nina Rosemeyer (19), Merit Brennecke (13), Morgana Sohn (6), Melody Haertle (6), Sina Geilhaar (2), Lara Rohkohl (7/10 Rebounds), Franka Wittenberg (6), Julina Meinhart (1),  Johanne Wegmann, Sarah Fotsing, Sophie Haselmeyer, Lina Lieckfeld
Text: Girls Baskets/K. und B. Wittenberg
Foto: Birk Meinhart

Mit schwerem Auftaktspiel erfolgreich in die Rückrunde

Das erste Spiel der Rückrunde war für die Girls Baskets eine echte Herausforderung: Es ging nicht nur gegen den Verfolger den TUS Lichterfelde aus Berlin, auch Tag und Uhrzeit waren nicht ganz einfach. Morgens Schule, abends das Spiel in Berlin und dazwischen eine lange Anreise über die A2 mit entsprechendem Freitagsverkehr.


Dennoch starteten die Girls Baskets stark in das Spiel. Sie waren von der ersten Sekunde an wach, punkteten und zeigten sich in der Defense von ihrer besten Seite. So ließen sie die letzten drei Minuten vor dem Ende des ersten Viertels keine Punkte der Berlinerinnen mehr zu. Zudem agierte das Duo Rosemeyer/Brennecke mal wieder stark. Sie trafen sowohl unter dem Korb als auch von der Dreierlinie und trugen zu einem in dieser Höhe nicht zu erwartenden Zwischenstand von 21:9 maßgeblich bei.


Das starke erste Viertel erwies sich im weiteren Spielverlauf als notwendiges Polster. Denn trotz der Führung und einer bis dahin souveränen Leistung kam Anfang des zweiten Viertels bei den Girls Baskets Nervosität auf. Schlechte Pässe und unnötige Ballverluste forderten Coach Hohn. Zeitgleich fand Nyara Sabally immer besser ins Spiel und war nur schwer zu stoppen. Daraus resultierende Freiwürfe verwandelte sie sicher und die Girls Baskets konnten nur mühsam ihren Vorsprung von zwölf Punkten halten. In den ersten sieben Minuten des dritten Viertels überließen die Girls Baskets fast vollständig den Gastgeberinnen das Spiel. Mit einer schwachen Defense fanden die Girls Baskets kein Mittel gegen die gut platzierten Pässe der Berlinerinnen in die Zone. Im Angriff agierten sie ideenlos und fanden nicht wie gewohnt zu sicheren Wurfpositionen. Die Folge war ein 14 zu 2 Zwischenspurt der Berlinerinnen, der nun den erstmaligen Führungswechsel bedeutete. Jetzt waren die Girls Baskets gefordert und konnten zeigen, warum sie dort stehen, wo sie stehen. Sie besannen sich auf ihre Grundtugenden und zeigten wieder das gewohnt starke Reboundverhalten, unterbrachen mit guten Aktionen den Berliner Spielfluss und erzielten in wichtigen Momenten Ballgewinne und Punkte. So hatten sie vor dem Abschlussviertel den Abstand wieder auf 46:39 erhöht.


Diesen hart erkämpften Vorsprung gaben die Girls Baskets im vierten Viertel zwar nicht mehr aus der Hand, aber es blieb spannend. Nyara Sabally agierte nach wie vor stark, konnte den Abstand aber auf nicht mehr als vier Punkte verkürzen. Die Girls Baskets hatten auf jede Aktion der Berlinnerinnen die richtige Antwort parat und mit einem wieder sicheren Händchen bei den Würfen fuhren sie den sechsten Sieg der Saison ein.


Somit konnte Pierre Hohn, der als einziger WNBL-Trainer in dieser Saison noch ungeschlagen ist, positiv resümieren: „Wir haben das Spiel gegen eine überragende Nyara Sabally als Team gewonnen. Wir haben super verteidigt und auch in der Offense den Ball gut laufen lassen. Damit haben wir einen großen Schritt in Richtung Top 4 gemacht.“

Es spielten: Merit Brennecke (19, 2 Dreier), Nina Rosemeyer (26/2), Morgana Sohn (6), Melody Haertle (6), Julina Meinhart (3/1 Dreier), Franka Wittenberg (3/1 Dreier), Lara Rohkohl (2), Sina Geilhaar, Johanne Wegmann, Sophie Haselmeyer, Lina Lieckfeld, Sarah Fotsing
Text: Girls Baskets/K. und B. Wittenberg
Foto: Birk Meinhart

Mit weißer Weste in die Rückrunde

Im letzten Spiel der Hinrunde ging es für die Girls Baskets zum Niedersachsenderby nach Göttingen. Die Göttinger Ergebnisse und die Statistik von Lea Nguyen Manh machten schon im Vorfeld deutlich, dass dieses Spiel nicht leicht werden würde. Und so zeigte sich im ersten Viertel, dass die Girls Baskets mal wieder Zeit benötigten, um ins Spiel zu kommen. Aber dank der starken Anfangsphase von Merit Brennecke wurde die Mannschaft vor zu großem Rückstand bewahrt. Auf der Gegenseite gab es zwar nur zwei Feldkörbe, aber dafür 13 Freiwürfe. Lea Nguyen Manh war in dieser Phase in ihrem Zug zum Korb nur durch Fouls zu stoppen. Coach Hohn wechselte munter durch und suchte nach einer Strategie, diese Spielerin in den Griff zu bekommen.


Mit 16: 14 ging es ins 2. Viertel. Nun fanden auch Nina Rosemeyer und Morgana Sohn besser ins Spiel, konnten punkten und schließlich mit 26:30 einen Vorsprung erarbeiten. Nichtsdestotrotz war auf Göttinger Seite Nguyen Manh immer noch zu dominierend, als dass man sich beruhigt zurücklehnen konnte. Nach dem drittel Viertel, das mit einem Vorsprung von 41:47 endete, verbesserte sich das Zusammenspiel der Girls Baskets zusehends und eine mutig aufspielende Sina Geilhaar (Foto) trug mit insgesamt 15 Punkten (drei Dreier) maßgeblich zu dem doch versöhnlichen Endergebnis von 52:66 bei. Die Neutralisierung von wichtigen Spielerinnen war ein spielbestimmendes Element sowohl gegen die Göttinger Mannschaft als auch bereits gegen die Chemcats.

 

Es spielten: Merit Brennecke (17, 11 Rebounds), Nina Rosemeyer (17), Morgana Sohn (11, 11 Rebounds), Sina Geilhaar (15/3 Dreier), Melody Haertle (3/1 Dreier), Johanne Wegmann (2), Julina Meinhart (1), Sophie Haselmeyer, Lara Rohkohl, Lina Lieckfeld, Sarah Fotsing
Text: Girls Baskets/K. und B. Wittenberg
Foto: Birk Meinhart

Sieg gegen ChemCats trotz fehlender Leistungsträgerinnen

65:51 für die Girls Baskets! So stand es nach spannenden, abwechslungsreichen 40 Minuten auf der Anzeigetafel. Auch wenn dieser Sieg am Ende ungefährdet war, waren in den ersten drei Vierteln auf Seiten der Girls Baskets deutliche Durststrecken zu überwinden. Doch angesichts der Tatsache, dass inzwischen vier Leistungsträgerinnen der Girls Baskets verletzt auf der Bank sitzen und Headcoach Hohn das Spiel gegen den direkten Verfolger mit besonderer Spannung erwartete, ist dieses deutliche Ergebnis nicht hoch genug zu bewerten.


Im ersten Viertel konzentrierten sich die Girls Baskets vor allem darauf, in der Zone die Würfe von Nationalspielerin Elea Gaba zu unterbinden. Die starke Defense von Merit Brennecke ließ ihr tatsächlich keine Chance, aber dafür spielten die ChemCats ihre Stärke bei den Distanzwürfen voll aus. Die Körbe fielen sicherer als bei den Girls Baskets und drei Treffer von der Dreipunktelinie sorgten nach dem ersten Viertel für ein gutes Startergebnis in Höhe von 13:17 für die Gäste.


Das zweite Viertel eröffneten die Girls Baskets mit einem Dreier durch Julina Meinhart und eilten bis auf 24:21 davon. Nach dieser kurzen Hochphase stellten sie dann vorübergehend das Punkten ein, überließen fast widerstandslos den ChemCats das Feld und ließen auch einfache Körbe aus der Zone zu. Das Ergebnis war ein Zwischenstand von 24:33. Erst die Auszeit von Hohn weckte wieder die kämpferische Seite der Girls Baskets. Geschlossen waren sie gewillt, das Ruder rumzureißen und sie besannen sich auf ihre Stärken unter dem Korb. Johanne Wegmann (Foto) brach mit einem Dreier das Eis, die Punkte fielen wieder und zur Halbzeit stand es nur noch 33:35 für die Gastgeberinnen.


Im dritten Viertel ging fünf Minuten bei den ChemCats fast nichts mehr. So konnten sich die Girls Baskets an den Gästen vorbeischleichen und Punkt für Punkt Abstand zu den ChemCats schaffen. Diese Führung sollten die Girls Baskets nun nicht mehr aus der Hand geben. Die ersten sechs Minuten des letzten Viertels hielt allein Annabel Neuber-Valdez ihre Mannschaft im Spiel, wobei auch sie mittlerweile Körbe liegen ließ und schließlich mit fünf Fouls vom Platz musste. Darüber hinaus waren die Girls Baskets zu diesem Zeitpunkt bereits auf 13 Punkte enteilt, so dass sie die Schlussphase sicher herunterspielen konnten und schließlich mit 65:51 gewannen.


Trotz einiger nervösen Spielphasen wusste das Team der Girls Baskets auch in diesem Spiel wieder zu überzeugen. Die Mannschaft fand gut in ihr Zusammenspiel und Headcoach Hohn schien in den richtigen Momenten die richtigen Worte zu finden. Auch die Youngsters präsentierten sich wieder souverän, so z.B. Lara Rohkohl mit einer Trefferquote von 100% und Franka Wittenberg mit einem sicheren Ballvortrag und insgesamt 7 Rebounds.

 

Es spielten: Nina Rosemeyer (22/2 Dreier), Morgana Sohn (11), Merit Brennecke (11/1 Dreier), Franka Wittenberg (7), Lara Rohkohl (6), Julina Meinhart (3/1 Dreier), Johanne Wegmann (3/1 Dreier) Lina Lieckfeld (1), Sina Geilhaar (1), Sophie Haselmeyer, Sarah Fotsing
Text: Girls Baskets/K. und B. Wittenberg
Foto: Birk Meinhart

Sieg gegen Halle bringt die Tabellenspitze

Im zweiten Heimspiel der noch jungen Saison war ein Sieg der Girls Baskets gegen die SV Junior Lions Halle fast eine Pflicht. Die Zahlen und bisherigen Spiele sprachen recht deutlich für einen Sieg der Girls Baskets. Diese Erwartungen wurden durch das Ergebnis von 80:34 nun auch bestätigt. Doch auch in dieser Partie starteten die Girls Baskets wie in den vorherigen Spielen nervös und fahrig. Einfache Punkte wurden nicht gescort, die Sicherheit am Ball fehlte. Erst nach drei Minuten übernahm Morgana Sohn die Verantwortung, machte den ersten Korb und ließ den Knoten platzen. Aber auch Halle wachte mit einem souveränen Dreierwurf von der stärksten Lions Spielerin des Tages Leonie Wackermann auf. Der Viertelstand von 14:12 belegt den bis dahin noch ausgeglichenen Spielverlauf.


Das punktstärkste Viertel des Spiels begann mit einem stark herausgespielten Korb von Sina Geilhaar. Mit einer ausgezeichneten Defense und einigen Steals sowie einer besseren Trefferquote fuhren die Girls Baskets nun fort, ihre Überlegenheit auszuspielen. Ein Buzzerbeater von Johanne Wegmann beendete das Viertel mit der klaren Führung von 42:22. Konnten die Halle Lions im zweiten Viertel kaum noch Akzente setzen, so brach ihr Spiel im folgenden dritten Viertel mit nur fünf erzielten Punkten vollends ein. Auf der Girls Baskets Seite trug vor allem Melody Haertle mit einigen Dreiern zum deutlichen Vorsprung von 58:27 bei. Gelungene Spielzüge und ein gutes Zusammenspiel prägten nun das Spiel der Girls Baskets. Im letzten Viertel stabilisierten die Girls Baskets das Ergebnis und die WNBL Neulinge kamen verstärkt zum Zug. Johanne Wegmann, Lara Rohkohl und Sara Fotsing (Foto) trugen somit insgesamt 17 Punkte zum Gesamtergebnis von 80 zu 34 bei.


Mit diesem Ergebnis klettern die Girls Baskets an die Spitze der Tabelle Nordost. Maßgeblich wird jedoch das Spiel am kommenden Wochenende gegen Chemnitz sein. Die Dreierausbeute und die Reboundstärke unterm Korb lassen optimistisch auf dieses Spiel blicken, beim Ballhandling und der Treffsicherheit gibt es jedoch auch Verbesserungspotential.

 

Es spielten: Nina Rosemeyer (20/2 Dreier), Morgana Sohn (10), Merit Brennecke (11/1), Melody Haertle (15/3), Johanne Wegmann (6/1), Sina Geilhaar (7/1), Sarah Fotsing (5), Lara Rohkohl (6), Sophie Haselmeyer, Julina Meinhart, Franka Wittenberg
Bericht: Girls Baskets / K. und B. Wittenberg
Foto: Birk Meinhart

Auswärtssieg für die Girls Baskets gegen ALBA Berlin

Nachdem die Girls Baskets in ihrem ersten Spiel gegen den Mitfavoriten Lichterfelde überraschend deutlich gewinnen konnten, hieß es nun diesen Trend im ersten Auswärtsspiel in Berlin gegen die Albatrosspielerinnen fortzusetzen. Anders als beim ersten Spiel war die Bank von Headcoach Pierre Hohn diesmal mit 11 Spielerinnen fast vollständig besetzt. Das bot reichlich Wechselmöglichkeit, von der er durchgängig Gebrauch machte.


Begonnen wurde mit der bewährten Starting Five mit Nina Rosemeyer, Merit Brennecke, Morgana Sohn (Foto), Melody Haertle und Sina Geilhaar, die mit ihren Punkten im ersten Viertel die Basis für die Führung von 9:16 legten. Auf der Berliner Seite war es fast ausschließlich die Mannschaftsführerin J. Abbott, die ihre Mannschaft im Spiel hielt. Allerdings ließ sie zum Glück der Girls Baskets an der Freiwurflinie einige Punkte liegen.


Das 2. Viertel startete für die Girls Baskets zunächst mit Körben im Minutentakt. Aber im weiteren Spielverlauf deuteten sich auch erste Probleme im Abschluss und dem konzentrierten Zusammenspiel an. Letztendlich gingen die Girls Baskets mit 19:33 in die Pause. Im dritten Viertel setzte sich die Phase der Ballverluste und Unsicherheiten auf Seiten der Girls Baskets fort. Es galt mehr Ruhe und Effizienz ins Spiel zu bringen. Das Spiel wurde verhaltener und die Punktequote sank. Das nutzten die Berlinerinnen und gaben trotz des klaren Ergebnisses nicht auf. Sie zeigten weiterhin Kampfgeist und gute Bewegungen zum Korb. Im letzten Viertel fingen sich die Niedersächsinnen teilweise wieder. Sie fanden zurück zu ihrem guten Reboundverhalten, Nina Rosemeyer spielte noch einmal stark auf und die WNBL Neulinge Sarah Fotsing, Franka Wittenberg und Johanne Wegmann konnten ihre Distanzwürfe sicher verwandeln.


Trotz des deutlichen Endergebnisses von 34:59 aus Sicht der Gastgeber war Headcoach Pierre Hohn noch nicht ganz zufrieden. Bei den Girls Baskets fehlt im Zusammenspiel und den Abschlüssen noch die Routine der Saison.

 

Zu weiteren Bildern vom Spiel gelangt ihr hier. Tolle Bilder, @Birk Meinhart :)


Es spielten: Nina Rosemeyer (17/2 Dreier), Morgana Sohn (12), Merit Brennecke (8), Melody Haertle (6/1 Dreier), Franka Wittenberg (5/1 Dreier), Julina Meinhart (3/1 Dreier), Johanne Wegmann (3), Sina Geilhaar (2), Sarah Fotsing (2), Lara Rohkohl (1), Sophie Haselmeyer

Text: B. und K. Wittenberg
Foto: Birk Meinhart

Girls Baskets besiegen TuS Lichterfelde mit 60:42

Gleich im ersten Spiel der neuen Saison traf der amtierende Deutsche Meister der WNBL auf den Topfavoriten TuS Lichterfelde. Mit dem verletzungsbedingten Ausfall von mehreren Spielerinnen war der Saisonstart für den neuen Headcoach der Girls Baskets Pierre Hohn nicht ganz einfach. Besonders schwer wiegte bei den Niedersächsinnen, dass gleich drei Leistungsträgerinnen ausgefallen sind. Die Genesung von Maileen Baumgardt und Rebecca Lagerpusch wird noch viele Wochen dauern und Tessa Strompen wird in dieser Saison leider nicht mehr zur Verfügung stehen. Allerdings fehlte bei TuS Lichterfelde mit Nyara Sabally ebenfalls eine zentrale Spielerin.

 

In einem typischen ersten Saisonspiel wiesen beide Teams sehr viel Nervosität und Unstimmigkeiten auf. Nach 3 Viertel auf Tuchfühlung sahen die ca. 200 Zuschauer dann jedoch ein Abschlussviertel, in dem die Girls Baskets mit einer geschlossenen Mannschaftsleistung dominierten. Schnelle Pässe, schnelles Umschalten und das stark unter dem Korb agierende Duo Merit Brennecke (Foto) und Morgana Sohn sicherten den Girls Baskets einen letztendlich deutlichen Sieg (60:42).  


Es spielten: Merit Brennecke (17), Morgana Sohn (15), Nina Rosemeyer (12), Melody Haertle (11), Franka Wittenberg (3), Sina Geilhaar (2), Sophie Haselmeyer, Sarah Fotsing, Johanne Wegmann

Hier der Link zum Spielplan in der Vorrrunde: WNBL-Gruppe Nord-Ost