Girls Baskets|WNBL|Rückblick 2015/2016

"Girls Baskets" sind Deutscher Meister 2016

10...9...8... zählten die rund 50 mitgereisten Fans sowie die Bank des WNBL Teams "Girls Baskets  Braunschweig/Wolfenbüttel" am vergangenen Sonntag gemeinsam und lautstark die letzten Sekunden des WNBL Finals 2016 herunter. Der Rest der Zahlenreihe ging im Jubel der Halle unter.
Bereits mehrere Minuten vor Abpfiff der Partie stand bereits fest: Das U17 Bundesligateam aus Braunschweig und Wolfenbüttel ist Deutscher WNBL Meister 2016. Im Finalspiel um die Deutsche Meisterschaft, welches im Rahmen des WNBL Top 4 Turniers in diesem Jahr in München ausgetragen wurde, gewann das Team von Headcoach Hanna Ballhaus und den Co-Trainern Rüdiger Jacob, Pierre Hohn und Jenny van Doorn mit 77:62 gegen die SV Halle Junior Lions und sicherte sich damit den begehrten Titel.


Den Einzug ins Finale hatte das U17 Bundesligateam aus der Region 38 bereits am Vortag klar gemacht. Im ersten Halbfinale traten die "Girls Baskets  Braunschweig/Wolfenbüttel" gegen den Gastgeber TS Jahn München an. Das Team aus München hatte sich in der Hauptrunde Süd den ersten Tabellenplatz und damit die Ausrichtung des diesjährigen Top4 Turniers erspielt.
Obwohl die Girls Baskets mit einer leichten Favoritenrolle ins Spiel gingen, bestimmte zunächst der Gegner das Spielgeschehen. Mit einer kämpferischen Leistung und vom heimischen Publikum getragen, starteten die Münchenerinnen souveräner in die Partie. Die Girls Baskets hatten dagegen mit der eigenen Nervosität zu kämpfen und vergaben vor allem im Angriff zu viele einfache Chancen.


Bei einem Halbzeitstand von 24:27 aus Sicht der Gäste wurden die Seiten gewechselt. In der Pause schienen sich die Talente aus Braunschweig, Wolfenbüttel, Gifhorn und Peine gesammelt zu haben, denn von nun an wurde nicht nur der Druck in der Verteidigung erhöht, sondern auch bessere Entscheidungen getroffen und Würfe geduldiger herausgespielt. Bereits vier Minuten vor Ablauf der regulären Spielzeit, bei einem Spielstand von 64:54, entschied der Heimcoach sich dazu, die Gäste mit taktischen Fouls an die Linie zu schicken. Doch Maileen Baumgardt verwandelte die ersten vier Freiwürfe nervenstark und damit war das Spiel vorzeitig entschieden. Am Ende zogen die Girls Baskets mit einem deutlichen 75:60 Sieg ins das Finale ein.


Im zweite Halbfinale setzten sich die SV Halle Junior Lions gegen die Dragons aus Rhöndorf in einem engen Spiel mit 61:56 durch und standen damit als Finalgegner für das Kooperationsteam aus Braunschweig und Wolfenbüttel fest.


Die Finalpartie war nicht nur eine kleine Wiederauflage des dramatischen DBBL Finals von 2012 sondern auch das dritte Aufeinandertreffen beider Teams in dieser Saison, die bereits in der WNBL Vorrunde der Gruppe Nord/Ost gegeneinander antraten. Die Girls Baskets starteten mit Maileen Baumgardt, Merit Brennecke, Aneliya Draganova sowie Leonie und Nina Rosemeyer in die Partie und legten los wie die Feuerwehr. Von der Nervosität des Vortages war wenig zu spüren und die Mannschaft trat konzentriert und fokussiert auf. Vor allem Leonie Rosemeyer stach zu Beginn aus der geschlossenen Mannschaftsleistung hervor und versenkte bereits im ersten Viertel drei ihrer insgesamt vier 3er in diesem Spiel. Doch auch der Rest der Mannschaft konnte neben der hohen Verteidigungsintensität mit toll herausgespielten Würfen und dynamischen Korbaktionen immer wieder Akzente setzen.


Beim Halbzeitstand von 43:33 zeichnete sich bereits ab, dass heute für die Girls Baskets alles nach Plan verlief. Im dritten Viertel spielte das Team von der Oker dann wie entfesselt und strotzte vor Selbstvertrauen. Zauberpässe der Guards Baumgardt und Draganova, beherzte Aktionen von Nina Rosemeyer, Merit Brennecke und Henriette Höfermann, sowie freche Ballgewinne und Korbleger von Youngster Tessa Strompen sorgten dafür, dass bereits zu diesem Zeitpunkt eine 18 Punkte auf der Punktetafel stand. Im vierten Viertel kamen die Lions Halle, die eine tolle kämpferische Moral bewiesen, noch einmal heran, aber den Sieg ließen sich die Girls Baskets an diesem Tag nicht mehr nehmen. 77:62 lautete der Endstand und damit sicherte sich das Team der Kooperationsvereine Girls Baskets Braunschweig Wolfenbüttel, MTV Wolfenbüttel, USC Braunschweig und Eintracht Braunschweig nach dem 3. Platz 2014 und dem 2. Platz 2015 im dritten Anlauf die Goldmedaille.
Neben dem riesigen Mannschaftserfolg durfte sich das Team dann auch noch über drei weitere Auszeichnungen freuen. So wurde Girls Baskets Headcoach Hanna Ballhaus zur "WNBL Trainerin des Jahres" gekürt, Nina Rosemeyer erhielt den "Roland Geggus Award" zum "WNBL-Rookie of the year" (Nachwuchsspielerin des Jahres) und ihre Schwester Leonie Rosemeyer durfte sich über die Auszeichnung "MVP (Wertvollste Spielerin)" des Turniers freuen.


Der Gewinn der Deutschen Meisterschaft und die Auszeichnungen auf höchster nationaler Ebene sind eine tolle Anerkennung und der verdiente Lohn für die erfolgreiche Arbeit die in den vergangenen Jahren durch die Bündelung der Kräfte in den beteiligten Vereinen geleistet wurde.

Es spielten:


Halbfinale: 75:60 (gg. TS Jahn München)
Sina Geilhaar, Maileen Baumgardt 16, Anelia Draganova 10, Henriette Höfermann 7, Tessa Strompen 4, Julina Meinhart, Nina Rosemeyer 16, Leonie Rosemeyer 15, Rebecca Lagerpusch, Sophie Haselmeyer, Maren Fricke, Merit Brennecke 7.


Finale: 77:62 (gg. SV Halle Junior Lions)
Sina Geilhaar, Maileen Baumgardt 5, Anelia Draganova 10, Henriette Höfermann 5, Tessa Strompen 9, Julina Meinhart, Nina Rosemeyer 19, Leonie Rosemeyer 25, Rebecca Lagerpusch, Sophie Haselmeyer, Maren Fricke, Merit Brennecke 4.

 

Unter nachfolgenden Links findet ihr Fotos des TOP4s in München. Vielen Dank nochmal an Birk Meinhart für die tollen Bilder!

 

Finale: Girls Baskets BS-WF vs. SV Halle Junior LIONS (Album Birk Meinhart)

Finale: Girls Baskets BS-WF vs. SV Halle Junior LIONS (Album Jörg-Lutz Schiffer)

After Work (Album Birk Meinhart)

 

 

 

Girls Baskets Braunschweig-Wolfenbüttel – Herner TC 66:38 (34:18)Im Showdown der Hauptrunde Nord ließen die gastgebenden Girls Baskets dem dezimierten Titelverteidiger aus Herne keine Chance. Von Beginn an stellte das Team klar, dass es sich die dritte TOP4-Teilnahme hintereinander sichern wollte. Aneliya Draganova (16), Merit Brennecke (13), Leonie Rosemeyer (11) und Maileen Baumgardt (10) waren dem HTC um Jenny Strozyk (14) deutlich überlegen.

Am Sonntag stand das Spiel gegen die TG Neuss Junior Tigers auf dem Plan, welches aufgrund guter Defense und einer hohen Trefferquote an die Girls Baskets aus Braunschweig und Wolfenbüttel ging. 

Die Baskets erwischten einen sehr starken Start und führten nach dem 1. Viertel mit 18:6. Mit der Unterstützung von ca. 500 Fans gewannen die Mädels das Spiel solide mit 15 Punkten und konnten sich somit einen sehr wichtigen Sieg in der Hauptrunde sichern, damit das Ziel, der Einzug in das Top 4, erreicht werden kann. 

Im Rennen um die begehrten TOP4 Plätze haben die Girls Baskets Braunschweig/Wolfenbüttel am vergangenen Sonntag wichtige Punkte einfahren können.Im Aufeinandertreffen mit dem Herner TC kam es quasi zu einer Wiederauflage des letztjährigen Finalspiels um die Deutsche U17-Meisterschaft. Im Unterschied dazu hatten allerdings dieses Mal die Gäste die Nase vorn und so konnte das WNBL Team aus der Region 38 mit dem wichtigen 50:62 Erfolg den nächsten Hauptrundensieg einfahren. Damit klettert das Kooperationsteam aus Braunschweig und Wolfenbüttel vorerst auf den zweiten Platz der Hauptrundengruppe Nord.

Das erste Spiel der Hauptrunde 2015/16 konnten die Mädchen aus Braunschweig und Wolfenbüttel mit 64:40 gegen das Team aus Mittelhessen gewinnen. 

Trotz eines krankheits- und verletzungsbedingt stark ersatzgeschwächtem Team eröffneten die Gastgeberinnen die letzte Vorrundenpartie mit einem starken ersten Viertel, an dessen Ende bereits ein 20-Punkte Vorsprung verzeichnet werden konnte.

 

Dass im weiteren Verlauf des Spiels dieses Polster nur noch verwaltet wurde, war der Tatsache geschuldet, dass einige Spielerinnen entweder das Samstagsspiel in der 2. DBBL noch in den Knochen hatten und andere das IngDiba-Turnier für den Jahrgang 2002, das an diesem Wochenende in Braunschweig ausgetragen wurde.

Als man am Sonntag Vormittag in die Halle der Hamburger Gastgeber kam, kamen plötzlich Erinnerung von vor 3 Jahren auf, als man an gleicher Stelle um die WNBL-Qualifikation kämpfte und diese haarknapp verfehlte.

 

3 Jahre bzw. einen 3. Platz und einen deutschen Vizemeistertitel später, war nun davon nichts mehr zu spüren. Das Team stellte mit einer starken Merit Brennecke (25) und Tessa Strompen(20) von vornherein die Weichen für den Auswärtssieg und das Team ließ bis zur Schlusssirene nichts mehr anbrennen.

Auch an diesem Wochenende konnten die Mädchen aus Braunschweig und Wolfenbüttel einen deutlichen Sieg gegen die Metropolitan Baskets Hamburg einfahren und damit weiterhin die Tabellenführung sichern. Am Ende der Begegnung lautete das Ergebnis 96:36 für die Girls Baskets, was den Gastgebern nicht nur eine gute Wurfquote sondern auch eine solide Defensearbeit attestierte.

Schon von Beginn an zeichnete sich ein deutlicher Spielverlauf zugunsten der Girls Baskets ab.


Ein konzentrierter Start mit viel Druck und Intensität zeigte schon nach dem ersten Viertel ( 5:23 ), dass es für Göttingen in diesem Spiel nicht viel zu holen gab. Aufgrund des deutlichen Ergebnisses schon in der ersten Halbzeit konnte Trainerin Hanna Ballhaus bereits in dieser Phase alle Spielerinnen einsetzen und so allen die Möglichkeit geben, auf diesem Spielniveau Erfahrung zu sammeln.


In der zweiten Halbzeit nahm die Intensität etwas ab und die Girls Baskets ließen teilweise hochprozentige Chancen liegen, aber der Sieg war zu dem Zeitpunkt schon gesichert und das Ergebnis wurde verwaltet.
Außerdem konnten mit Merit Brennecke, Nina Rosemeyer und Leonie Rosemeyer, die nach langer Verletzungspause ihr erstes Spiel bestritt und damit nach 10monatiger Verletzungspause einen guten Einstand in den Spielbetrieb hatte, gleich mehrere Spielerinnen zweistellig punkteten.

 

Für Girls Baskets Braunschweig-Wolfenbüttel spielten: Draganova (6), Brennecke (15), Eckerle (9), Höfermann (2), Strompen (6) (Foto), Geilhaar (1), N. Rosemeyer (15), L. Rosemeyer (10), Haselmeyer, Fricke, Meinhart

Das erste Aufeinandertreffen zwischen den Girls Baskets Braunschweig/Wolfenbüttel und dem TuS Lichterfelde konnten die Niedersächsinnen am Ende deutlich mit 56:80 für sich entscheiden. Dabei sah es zu Beginn der Partie vorerst nicht danach aus. Die Girls Baskets, die bisher noch ohne die beiden langzeitverletzten Leistungsträgerinnen Leonie Rosemeyer und Maileen Baumgardt agieren, starteten verhalten und nervös in die Partie. Vor allem die beiden Berliner Power Forwards Nyara Sabally und Chiara Dröll kamen in dieser Phase immer wieder zu einfachen Punkten und brachten die Gäste aus Niedersachen zusätzlich früh in Foulprobleme.

In der zweiten Halbzeit zeigte das Team aus der Basketballregion 38 dann ein völlig verändertes Gesicht. Die Verteidigung lief nun deutlich runder, Rotationen stimmten plötzlich und das Reboundverhalten wurde immer besser. Vor allem die aggressive Verteidigung der Guards führte immer wieder zu Schnellangriffen aus Ballgewinnen. Auch die Offensiventscheidungen der Gäste wurden nun immer besser und stellten die junge Berliner Mannschaft, die weiterhin ohne DBB Kaderspielerin Lisa Vierhuve auskommen muss, vor einige Herausforderungen.

Am Ende steht mit dem 80:56 Erfolg der Girls Baskets ein Sieg in unerwarteter, nicht aber unverdienter Höhe auf dem Konto des Bundesliganachwuchses aus Braunschweig und Wolfenbüttel.

Punkte Girls Baskets Braunschweig/Wolfenbüttel: Brennecke 12, Draganova 11, Eckerle 10, Höfermann 13, Haselmeyer 2, Geilhaar, Meinhardt, Lagerpusch 6, Rosemeyer N. 20, Strompen 6.

Im ersten Spiel der neuen WNBL Saison konnte unser neu formiertes WNBL Team einen hart umrungenen Sieg einfahren. Noch lief nicht alles rund, aber schließlich steht man erst am Anfang der Saison.